Carolin Gödeke: Künstlerin und Tänzerin

Image result for Carolin GödekeCarolin Gödeke ist eine Ausnahmefrau. Die 1973 geborene Münchnerin ist nicht nur eine talentierte Fotografin, sondern auch eine erfolgreiche Malerin und Tänzerin. Und der Tanz, in dem sie ihre Berufung gefunden hat, ist indischer Tempeltanz.

Was sie macht will sie auch richtig machen und deswegen machte sie zunächst eine Ausbildung an der Akademie der Bildenden Künste in München und studierte dort Malerei, Film, Video und Performance. Es folgte ein Aufbaustudium an der Hochschule der Künste in Berlin bei Katharina Sieverding, wie Gödeke vor allem im Bereich Experimentelle Filmgestaltung sich weiterbildete. Zum indischen Tanz fand sie in den späten 90er Jahren. Ab 1999 machte Gödeke eine Ausbildung im Klassischen Indischen Tanz Bharatanatyam an der Rajyashree Ramesh Academy for Performing Arts in Berlin. Um ihre Wissen aber noch weiter zu vertiefen reiste sie auch nach Indien selbst und lernte an der Ponnaiah Lalitakala Academy den klassischen Tanz – übrigens als Stipendiatin des indischen Kuturministeriums, dass ihr Talent und ihre Begeisterung für die indische Kultur zu schätzen weiß.

Auftritte auch in Indien

Umso weniger überraschend ist es dass die Tänzerin mit ihren Darbietungen nicht nur in der indischen Botschaft in Berlin aufgetreten ist sondern auch beim renommierten International Festival of Arts in Bangalore. Im Jahr 2002 machte sie dann eine Auftrittsreise durch Indien mit Gastspielen in Madras und Bangalore.

Immer wieder verbindet Carolin Gödeke ihre Ausstellungen mit Videofilmen und Tanzdarbietungen. In ihrer Kunst will sie den Übergang von greifbarer Realität in die metaphysische Welt darstellen und die Bereiche Kunst, Spiel und Ritual erforschen. Mit ihren Erfahrungen aus dem indischen Tanz gelingt ihr das auch kulturübergreifend. Sie will im Tanz nicht nur den klassischen Tanz aufführen, sondern ihn auch künstlerisch erweitern, um eine neue rituelle Situation zu erschaffen. Viele ihrer Tanzauftritte sind improvisiert und durch die Unterstützung mit Video auch als Performance zu verstehen. Auch in ihren Fotos versucht sie Alltags- und Traumwelten zu verbinden.

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