Image result for Gott ShivaEs heißt der indische Gott Shiva und seine Frau Parvati hätten den Odissi-Tanz selbst erfunden und er spiegele die beiden Temperamente wieder: Den kraftvollen Gott Shiva und seine eher sanfte Frau.

Der Tanz selbst ist einer der anmutischsten indischen Tänze, die es im klassischen Tanz gibt und wohl auch deshalb in westlichen Ländern so beliebt. Einige Tanzschulen haben sich auf das Vermitteln dieser Tanzart festgelegt. Zuerst lernt man dabei den Rhythmus mit den Füßen zu betonen, erst dann lernt man auch den Körper entsprechend zu bewegen.

Es heißt der Odissi-Tanz sei vor 2000 Jahren in der indischen Stadt Orissa entstanden. Allerdings ist er in Indien erst in den 1950er Jahren als klassischer Tanz akzeptiert worden. In den 60er und 70er Jahren fanden dann die indischen Tänze auch über die Hippiebewegung ihren Weg in die westlichen Länder. Eine Tanzstunde besteht meistens aus mehreren Elementen, und viele Tanzschulen reichern die Kurse auch noch mit indischen Ritualen an.

Verneigung aus Respekt

So wird man oft sehen, dass man sich vor dem Beginn zunächst mit vor dem Kopf gefalteten Händen verneigt und damit der Mutter Erde seinen Respekt zeigt. Dann folgen kleine Aufwärmübungen. Wichtig ist auch bei den indischen Tänzen dass man sich ausreichen dehnt.

Dann folgen einige Kraftübungen denn man muss auch in der Lage sein, sein eigenes Körpergewicht unter Kontrolle zu haben.

Beim so genannten Stepping lernt man dann, die Füße im richtigen Rhythmus zu bewegen und abwechselnd auf den Boden aufzutreten. Ist das einstudiert, kann man sich dem eigentlichen Tanz widmen und auch die Bewegung der Arme, der Hände und des Kopfes einstudieren. Am Ende wird man sich dann meistens wieder verneigen.

Indischer Tanz ist etwas für jede Altersgruppe und kann auch von Senioren gelernt werden und ebenso auch von Kindern, wenn auch mit einer eher eingeschränkten Choreographie. Gerade der Odissi-Tanz ist aber eher langsam und weniger anstrengend.