Erinnerungen an indischen Superstar

Die Nachricht vom Tod der indischen Schauspielerin Sridevi im Februar diesen Jahres hat nicht nur die Filmindustrie in Indien geschockt, sondern auf der ganze Welt. Selbst bei der Verleihung der Oscars wurde der Ausnahmekünstlerin gedacht. Jetzt hat ihre Ehemann Boney Kapoor ein Video veröffentlicht, das an den Hochzeitstag der beiden erinnert und die Zuschauer zu Tränen rührt Srivedi und Kapoor hatten am 2. Juni 1996 geheiratet und Kapoor schrieb auf Twitter: “Meine Frau, eine Gefährtin, mein Inbegriff von Liebe, Grazie, Wärme und Humor wird immer in mir leben.”

Das Video ist ein Zusammenschnitt aus Filmen und öffentlichen Auftritten und zeigt wie lebensfroh und ausgelassen die Schauspielerin war. Einige der Ausschnitte zeigen sie beim Tanzen auf indischen Hochzeiten und Parties.

Image result for Shree Amma Yanger AyyapanSridevi wurde 1963 in Shree Amma Yanger Ayyapan geboren und war einer der ersten weiblichen Filmstars in Indien. Sie spielte in Komödien aber auch in Dramas und wurde mehrfach für ihre Leistungen ausgezeichnet. Unter anderem erhielt sie den Padma Shri, die vierthöchste Auszeichnung die der indischen Staat seinen Bürger zu vergeben hat für ihre Leistungen zur Förderung des indischen Films. In den 80er und 90er Jahren war sie die am besten verdienende Schauspielerin und Künstlerin in Indien und gilt heute noch als ein großer Einfluss auf die Filmindustrie.

Die Prominente wurde am 24. Februar 2018 leblos in der Badewanne eines Hotelzimmers gefunden, in dem sie übernachtete um eine Hochzeit zu besuchen. Als Todesursache wurde Ertrinken angegeben, offenbar war sie beim Baden bewusstlos geworden und dann unter Wasser geraten. Sie hinterließ neben ihrem Ehemann zwei Kinder.

Ihre Karriere hatte bereits mit 4 Jahren begonnen und sie arbeitete sich in einer von Männern komplett dominierten Industrie ganz nach oben. Sie war so berühmt, dass sie in einem Film keinen männlichen Hauptdarsteller brauchte um diesen zu einem kommerziellen Erfolg werden zu lassen und konnte es sich leisten Rollen abzulehnen, wenn sie das Drehbuch nicht mochte.

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